Historie

Traunstein, 14. Juli 1941.
Ein Kind erblickt die Welt. Der Vater Kunstglaser, die Mutter verkauft Strickwaren auf Märkten und Messen. Die Rede ist von Gerti Gundel. Seit Ihrem 14. Lebensjahr ist Sie auf den Märkten dabei und entwickelte sich zur wohl bekanntesten Institution auf den Märkten und Messen.

Wie das Schicksal so wollte verliebte Sie sich mit 18 Jahren in einen Mann aus Franken dessen Mutter das legendäre Metall-Putzmittel ,,Gundel-Putz" erfand und ebenso auf Märkten und Messen den begeisternden Kunden zum Verkauf anbot.

Während Ihrer Ehe kam 1971 ein Belgier an den Stand und erzählte ihnen von einer Pfanne aus England die keine Teflon Beschichtung mehr hat, fettfrei und kratzfest ist. Schnell erkannten die beiden dass dieses Produkt eine Revolution in der Haushaltstechnik war. Die ,,englische" Pfanne wurde über Nacht zum absoluten Verkaufsschlager.

Als Mitte der 80er Jahre die Cerankochfelder immer mehr in Mode kamen, benötigte man stärkere Böden. Um den neuen Anforderungen gerecht zu werden setzte Gerti Gundel auf moderne Pfannen aus Dänemark und ließ bald darauf selbst Alu Guss Pfannen in Island herstellen.

Nach der Trennung von Ehemann Erwin Gundel (gestorben 1996 ,,Gundel Pfannen"), dessen Unternehmen nach seinem Tod in mehrere Firmen aufgesplittert wurden die mit den ursprünglichen Personen nichts mehr zu tun haben, hat sich Gerti Gundel im Jahre 1992 entschlossen, ihre Produkte unter Ihrem Namen ,,Gerti Gundel" in Deutschland fertigen zu lassen. Somit ist Sie die Einzige ,,Gundel", die noch Pfannen und Töpfe unter Ihrem Familiennamen tatsächlich selbst verkauft.

Ihr Bestreben nach Weiterentwicklung der Produkte und das Einbringen von über 50 Jahren Erfahrung erlebt man heute in den neuen Original Gerti Gundel Pfannen, die in einer deutschen Gießerei nach den bekannt hohen Ansprüchen von Hand produziert werden.

Wer Gerti Gundel kennt, weiß dass es bei Ihr nicht nur Pfannen, Töpfe, Bräter, Deckel und Silikon-Küchenhelfer gibt. Besonders seit Sie Ayurveda Kurse in Indien besucht hat, bekommen Kunden am Stand Kochtipps rund um das geheimnisvolle (Ghee).

Sie sehen dass die Geschichte der nimmermüden und sympathischen Marktkauffrau mit dem bayerischen Dialekt noch lange nicht zu Ende geht.